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Eichhörnchen sind tagaktive, geschickte Baumbewohner mit buschigem Schwanz und Pinselohren, die sich von Samen, Nüssen, Knospen und sogar Insekten ernähren und im Herbst Futtervorräte für den Winter anlegen, indem sie Nüsse vergraben, die sie später mit ihrem feinen Geruchssinn wiederfinden. Ihr langer Schwanz dient als Gleichgewichtsorgan, Steuerruder und Schutz vor Kälte, während sie mit scharfen Krallen und kräftigen Hinterbeinen akrobatisch durch die Bäume springen. Bei uns heimisch ist das Eurasische Eichhörnchen, das in allen Waldtypen und auch in Parks lebt

Merkmale & Körperbau

  • Fell: Variiert von rotbraun bis schwarz, mit heller Bauchseite; Winterfell ist dichter und grauer. 
  • Schwanz: Fast so lang wie der Körper, dient als Balancierhilfe und Steuerorgan. 
  • Ohren: Auffällige Haarpinsel, besonders im Winter. 
  • Sinne: Große Augen für guten Rundumblick; sehr guter Geruchs- und Hörsinn. 

Lebensweise & Verhalten

  • Tagaktiv: Am aktivsten am frühen Morgen und Nachmittag. 
  • Baumbewohner: Verbringen die meiste Zeit in Bäumen, bauen Nester (Kobel) in Astgabeln oder Baumhöhlen. 
  • Wintervorrat: Legen Depots mit Nüssen und Samen an, die sie später vergraben wiederfinden. 
  • Ökologische Rolle: Durch das Vergraben von Samen tragen sie zur Verbreitung von Bäumen bei. 

Ernährung (Allesfresser

  • Pflanzlich: Nüsse (Eicheln, Haselnüsse), Samen (Kiefern-, Fichtenzapfen), Beeren, Knospen, Blüten.
  • Tierisch: Insekten, Schnecken.

Arten & Feinde 

Interessante Fakten

  • Sie bauen mehrere Kobel (Nester) für verschiedene Zwecke. 
  • Sie können bis zu 25 km/h schnell laufen und hohe Sprünge machen. 
  • Sie setzen keinen Winterspeck an, sondern sind auf ihre Vorräte angewiesen.